Covadonga

... so ist die „Santina von Covadonga“ bis heute ihre Patronin.

Covadonga - Asturiens „Santina“ in der hl. Grotte. Die Nordafrikanischen Berber und Araber eroberten in wenigen Jahren ganz Spanien. Bei der Schlacht am Rio Guadalete (Juli 711) fiel der Westgotenkönig Roderich. Der adlige Westgote Pelayo (lateinisch Pelagius) war „spat(h)arius“ (Schwertträger) und gehörte der Leibgarde Roderichs an. Nun wollte der muslimische Gouverneur Munuza die Schwester Pelayos heiraten, wohl um seine Macht in der Region durch eine Verbindung mit diesem prominenten Geschlecht abzusichern, Pelayo jedoch verweigerte seine Zustimmung. Als Munuza sich darüber hinwegsetzte, kam es zum Zerwürfnis und Pelayo flüchtete in eine entlegene Berggegend, um dort einen Aufstand zu beginnen. Vier Jahre später entsandte Munuza eine Streitmacht, um den Aufstand niederzuwerfen und Pelayos Streitmacht zu vernichten. Die Schlacht fand im Jahre 722 in Covadonga statt, wo Pelayo die hoch überlegene maurische Streitmacht besiegen konnte. Diesen ersten militärischen Erfolg der Christen, nach der muslimischen Eroberung der iberischen Halbinsel, gilt traditionell als Beginn der christlichen Rückeroberung (Reconquista). Schon vor der Schlacht befand sich in der Höhle von Covadonga ein Marienheiligtum. Nach Ansicht der Asturer stand diese Stätte immer unter dem himmlischen Schutz und konnte deshalb von den Muslimen nicht eingenommen werden. So ist die „Santina von Covadonga“ bis heute ihre Patronin.